Was ist der Zusammenhang zwischen Führung und Stress?

Führung erfordert die Ausübung von Macht oder Einfluss. Sie erfordert, dass man auf andere Menschen einwirkt, um etwas zu bewirken. Sie bringt die Verantwortung für die eigene Organisation mit sich. Führungskräfte stehen unter ständiger Beobachtung und Bewertung. Diese Faktoren erhöhen das Gefühl von Stress und Druck. Für Männer und Frauen, die Organisationen leiten, sind die Entscheidungen selten einfach und klar.

Die Kontrolle übernehmen

Kommunikation und Entscheidungsfindung sind erstaunlich kompliziert. Schlimmer noch, die Führungskräfte müssen oft Ergebnisse erzielen und Personen anleiten, über die sie kaum verfügen. Es besteht kein Zweifel, dass es an der Spitze einsam ist. Es ist bekannt, dass die Verbundenheit mit anderen Menschen Ängste abbaut, aber Führungskräfte werden wegen ihres hohen Leistungs- und Machtanspruchs ausgewählt. Unter Stress wird eine Führungskraft eher härter arbeiten als auf andere Menschen zuzugehen. Außerdem ist das Feedback umso weniger authentisch, je höher man in der Position ist.

Führungskräfte sind eher von der CEO-Krankheit betroffen, bei der das Feedback nach oben verzerrt oder verwässert ist. Es gibt eine Reihe von Ursachen für Angst, die nur bei Personen in Führungspositionen auftreten. Ein solch hohes Maß an Angst hat schädliche Auswirkungen auf das Immunsystem und führt zu physiologischen Zuständen, die Krankheiten verursachen. Schlimmer noch, Machtstress trägt zu zerstörerischen psychologischen Zuständen bei.

Anführer

Eine Führungskraft kann sich auf sich selbst zurückziehen, um sich vor Stress zu schützen. Umgekehrt kann sie andere auf inkonsequente Weise mit unangemessenen Äußerungen von Ärger oder Emotionen angreifen. Der Chef oder die Chefin kann seine oder ihre Versuche, Ergebnisse zu erzielen, verdoppeln und dabei wichtige Informationen von Einzelpersonen übersehen. Dies führt zu einer weiteren Entfremdung der Menschen, die die Führungskraft als arrogant und nicht mehr aufnahmefähig wahrnehmen. Es besteht kein Zweifel daran, dass der Stress der Führungskraft erhebliche Kosten verursacht.

Leistungsstress

Sie führt dazu, dass ein Pionier von Resonanz zu Dissonanz übergeht. Sobald dies geschieht, fehlt es an Vertrauen und folglich an Einfluss auf die Truppen. Die Ergebnisse geraten ins Wanken, und der Chef gerät in eine Abwärtsspirale bis hin zum Burnout. Das Problem ist nicht nur der Machtstress. Das war schon immer ein Bestandteil der Führungsrealität. Das Problem ist die zu geringe Erholungszeit. Es gibt absolut keine Halbwertszeit auf diesem Gebiet. Während der Druck und die Belastungen nicht nachlassen werden, sollte auch die Erholung sowohl auf persönlicher als auch auf organisatorischer Ebene stärker in den Mittelpunkt gerückt werden.

Führungspersönlichkeiten opfern sich bei der Arbeit ständig auf. Einige Führungskräfte haben Fähigkeiten erlernt, die es ihnen ermöglichen, absichtlich und bewusst aus den destruktiven Mustern auszusteigen und sich körperlich, geistig und emotional zu erneuern. Führungskräfte, die den Kreislauf von Aufopferung, Angst und Erneuerung beherrschen, wissen, was notwendig ist, um Situationen zu verändern.

Fazit

Sie haben die Fähigkeit, sich selbst und andere zu motivieren, indem sie optimistisch sind, sich auf Werte konzentrieren und sich mit anderen Menschen verbinden. Sie können dies nicht tun, ohne Stress zu bewältigen und sich zu erneuern. Dazu gehört, dass sie auf Geist, Körper, Herz und Seele achten. Diese effektiven Führungspersönlichkeiten wissen, dass sie, wenn sie nicht auf sich selbst achten, nicht die Energie haben, um in Resonanz zu bleiben und mit anderen Männern und Frauen umzugehen. Dies ist Teil 1 eines zweiteiligen Artikels von Autorin Patsi Krakoff über Leadership Power Stress. In Teil 2 analysieren wir die Mittel zum Abbau von Energiestress.

 

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