Rosa Kleeblüten auf einer grünen Wiese.

Kann Rotklee das Immunsystem stärken?

Der Rotklee stammt aus Europa und ist heute in der ganzen Welt zu finden. Die Blütenköpfe sind leuchtend rot und werden von Kräuterkundigen ausgewählt. Sie werden getrocknet und als Stimulans für das Immunsystem verwendet und sollen den Körper von Abfallstoffen befreien. Wir sprechen hier nicht nur von einem Heilmittel aus der alten Welt, wenn wir behaupten, dass der Rotklee eine gewisse Nährstoff- oder Heilkraft besitzt.

Die Blumen

Die Blüten sind voller Isoflavone, die einige krebserregende Stoffe hemmen könnten. Sie werden in pflanzlichen Anti-Krebs-Präparaten verwendet. Genistein, ein Phytoöstrogen, ist ebenfalls im Rotklee enthalten. Das hauptsächlich aus der Familie der Erbsen stammende Genistein wurde erforscht und in Produkten verwendet, von denen behauptet wird, dass sie die Symptome der Wechseljahre wie Hitzewallungen und Knochenschwund in den unteren Körperregionen lindern und außerdem das Herz-Kreislauf-System schützen.

Phytoöstrogene

Sie sind reichlich in den Pflanzenarten enthalten, die Sojabohnen, Erbsen und andere Hülsenfrüchte produzieren. Sie sind auch in den beliebten Leinsamen enthalten. Diese pflanzlichen Östrogene sind beim Menschen zwar nicht so stark wie die tierischen Östrogene, spielen aber im menschlichen Körper möglicherweise eine schwächere Rolle als die menschliche Form des Hormons. Die Östrogenregulierung ist ein Vorteil, der zum Hormonausgleich und zur Linderung der Symptome der Menopause und des PMS führt. Dem Rotklee werden traditionell verschiedene Anwendungen zugeschrieben. Er wird zur Behandlung von Erkrankungen der Atemwege, Hauterkrankungen, Appetitlosigkeit, Verstopfung und als Leber- und Gallenblasenstimulans eingesetzt.

Außerdem wird es innerlich und äußerlich bei Hautproblemen wie Ekzemen und Schuppenflechte eingenommen, bei denen es nachweislich Linderung verschafft. Dieses Kraut kann als Tee in heißem Wasser aufgegossen werden, indem man einen Esslöffel der roten Blüten pro Tasse verwendet. Es ist ideal, den Tee mindestens 20 Minuten lang ziehen zu lassen. Während dieser Zeit sollte man den Tee eher kochen als ziehen lassen, da das Wasser in dieser Zeit abkühlen könnte. Wenn Sie jedoch mit sehr heißem Wasser beginnen, ist das Ziehenlassen in Ordnung.

Fazit

Wenn Sie ihn nur ziehen lassen, lassen Sie ihn ganze 30 Minuten ziehen. Eine Tasse mehrmals täglich auf nüchternen Magen zwischen den Mahlzeiten wird empfohlen. Wie bei jedem pflanzlichen Heilmittel sollten Sie prüfen, ob es Wechselwirkungen mit Medikamenten gibt, die Sie möglicherweise einnehmen. Im Allgemeinen ist Rotklee nichts, worüber man sich Sorgen machen müsste, aber wenn Sie Leberprobleme haben, sollten Sie zuerst einen Arzt fragen.